Behandlung von Beingeschwüren

Diabetischer Fuß

Der sogenannte Diabetische Fuß kann über eine Reihe nichtchirurgische und chirurgische Maßnahmen behandelt werden. Dazu zählen zuallererst die Schuhanpassung und Infusionstherapie, im Weiteren die Nekrektomie (Entfernung des abgestorbenen Gewebes), Vakuumtherapie (VAC) sowie im Bedarfsfall Eigenhauttransplantation und Grenzzonenamputation.

Offenes Bein

Sollte eine Krampfader zum Beingeschwür führen, dann wird die Krampfader entweder verödet oder operiert. Je nach Geschwürausdehnung wird die Wunde konditioniert (mittels Vakuumtherapie/VAC-System) und anschließend mit einem Eigenhauttransplantat verschlossen.

VAC-System

Beim VAC-System handelt es sich um ein Unterdrucksystem. Über einen Schwamm wird die keimhaltende Wundflüssigkeit abgesaugt, gleichzeitig sprossen neue Gefäße in die Wunde (Neoangiogenese) und gesunde Zellen. Somit wird ein gesunder Boden für eine Wundheilung gelegt bzw. eine Eigenhauttransplantation ermöglicht.
Diese Therapie wird beispielsweise beim Diabetischen Fußsyndrom, bei Beingeschwüren, chronischen Wunden sowie bei schlecht heilenden Amputationswunden angewendet.